veröffentlicht am 20. Oktober 2016 in Grafik- und Prozessorkühlung von
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PC Wasserkühlung – Ratgeber und Tipps

Wenn man seinen PC mit einer Wasserkühlung ausstattet, sorgt man dafür, dass die aktive und leistungsfähige Technik eine Verlustleistung verhindert – man spart also Energie. Der Computer wandelt den Strom, den er vom Stromnetz bekommt in Wärme um. Da die Leistung der Computer immer größer wird (besserer Prozessor, bessere Grafikkarte) wird auch die Erwärmung der Bauteile größer. Vor allem bei High-End-Grafikkarten wie aus unserem Grafikkarte Vergleich oder bei Grafikkarten wie z.B. der Zotac Extreme oder der MSI Geforce GTX 1080 Früher hatte man noch keine Wasserkühlung für den PC benötigt, denn die umgebene Luft hat völlig ausgereicht. Die Hauptaufgabe einer Wasserkühlung bei dem PC ist es, dass die Wärme von dem Prozessor und der Grafikkarte abgeführt wird. Daraus resultiert auch eine eventuelle Leistungssteigerung. Wir haben uns im diverse PC Wasserkühlung Testberichte angesehen und haben hier empfehlenswerte Produkte für dich zusammengefasst!

Wasserkühlungen – Empfohlen von Kunden

Der Artic Liquid Freezer 240 ist ein leistungsstarker CPU Wasserkühler mit einem 240 x 120 Millimeter großen Radiator. Die Wasserkühlung ist herausragend, dass hat man auch der kraftvollen Wasserpumpe und der hohen Wasserzirkulation zu verdanken. Man kann dieses Kühlsystem auch bei kleineren Geräten einbauen, da die Leitungen aus Gummi hergestellt sind und somit flexibel agieren. So kann man eine platzsparende Installation vornehmen. Das Gerät ist kompatibel mit Intel und AMD Prozessoren. Die Lüfter Kabel haben eine Länge von 50 Zentimeter, dies ist vollkommen ausreichend. Im PC Wasserkühlung Test von Kunden konnte die Kühlung sehr gute Ergebnisse erzielen!

Wann und warum überhaupt eine Wasserkühlung?

Eine Wasserkühlung verfügt über eine verbesserte Wärmeableitung, die Kühlung ist auch deutlich leiser als man es von anderen Kühlkonzepten kennt. Wichtig ist, dass man die vorhandene Gehäuseluftzirkulation des Computers nicht unterbricht beziehungsweise demontiert, sonst erhitzen die Elemente und Spannungswandler und gehen an einem „Hitzetod“ kaputt. Jeder Hersteller solcher Bauteile setzen eine Luftzirkulation voraus. Die Wasserkühlung wurde ab dem Jahr 2000 im privaten Bereich angewendet. Die Ersten Geräte wurden selbst gebaut, dies machen heute viele noch so. Neben dem Computer wurden Eimer hingestellt, Aquariumpumpen beförderten das Wasser hinein und auch wieder in den Kreislauf zurück.

Zum Aufbau und der Geschichte der Wasserkühlung

Bei dem Einbau einer Wasserkühlung muss man je nach Computer auch das Motherboard ausbauen, dies liegt daran, da man die Halteschrauben für den Kühler anbringen muss. Falls der Computer auch keine geeignete Ein- und Auslässe zur Verfügung hat für den Radiator muss man auch noch diese anbringen, dies kostet alles ein wenig Zeit und ist mit Aufwand verbunden. Die Pumpe bewegt das Wasser in dem Kühlkreislauf. Das Wasser nimmt in dem Kühlkörpern die Wärme auf und transportiert diese zum Radiator, dort wird sie dann an die Umgebungsluft abgegeben. Apple hat die erste massenfertigungstaugliche Wasserkühlung in den Power Mac G5 verbaut. Danach folgten die erste Geräte für die Kühlung der Intel und AMD Computer. Es gibt jetzt auch schon eine Wasserkühlung die man in einen Mini PC verbauen kann. Die Kühlkörper sind aus Kupfer oder Aluminium hergestellt und sind manchmal auch vernickelt, vergoldet oder versilbert. Die Teuersten Kühlkörper sind aus massivem Silber, dass liegt daran, dass diese Kühlkörper den höchsten Wärmeleitwert haben, der Nachteil dieser Kühlkörper ist aber, dass diese schnell korrodieren.
Die ersten Kühlkörper hatten im Innenleben nur ein einfaches Rohr, oftmals in der U-Form.

Weiterentwicklung von Wasserkühlungen

Mit der Zeit wurde der Kühlkörper immer weiter entwickelt um eine große Wärmeübergangsfläche vorzuweisen. Um Korrosionen zu vermeiden wird zusätzlich ein antikorrosives Mittel dazugegeben, meist stammen diese Mittel aus dem KFZ-Bereich. Korrosionen können den Wärmeübergang herabsetzen und dies will man natürlich nicht. Die Pumpen der Wasserkühlung sind leise und dauerbetriebsfähig. Früher wurden die Pumpen noch mit einer eigenen Versorgung (230 Volt) ausgestattet und separat von dem Computer eingeschaltet, das Risiko bestand aber darin, dass man die Pumpe vergessen hat einzuschalten und dass die Bauteile dann überhitzten. Als Kriterium bei einer Pumpe ist nicht nur die Fördermenge ausschlaggebend, sondern auch die Förderhöhe. Förderhöhe und Fördermenge ergeben die Leistungsfähigkeit. Der Ausgleichsbehälter ist auch ein sehr wichtiges Bauteil in einem Kühlkreislauf. Er bietet dem Kühlmedium genügend Platz und sorgt auch für eine einfache Entlüftung und Befüllung. Der Ausgleichsbehälter ist in der Regel aus Aluminium oder Plexiglas hergestellt, auch hier bekommt man für mehr Geld ein hochwertiges Bauteil, dabei kann man dann das Wasser durch ein Bullauge sehen. In der heutigen Zeit werden auch Pumpen gefertigt, die sich direkt im Ausgleichsbehälter befinden, somit wird Platz gespart. Bei der Wasserkühlung gibt es ein gängiges Anschluss-System, dass sind die sogenannten ESV-Anschlüsse (Einschraubverschraubung). Der Schlauch wird einfach aufgesteckt und von einer Überwurfmutter festgehalten.

Wasserkühlungen heute

Durch moderne Kühlwasserzusätze kann man heutzutage auch schon Leitungswasser im Kühlkreislauf verwenden. Durch das zugeben von Farbzusätzen kann man das Kühlwasser in eine bestimmte Farbe einfärben, bei einem transparenten Schlauchsystem wird dadurch die Optik verbessert. Lebensmittelfarbe sollte man aber nicht verwenden, dies ist aus Technischer Sicht nicht besonders geeignet und hält auch nicht längerfristig. Bei dem Einbau des Radiators ist ganz wichtig die Platzierung. Manchmal muss man den Radiator sogar außerhalb anbringen, da es keinen Platz im Gehäuse hat. Optional kann man das Gerät auch an der Rückwand anbringen. Man sollte das Komplette Kühlsystem erst einmal außerhalb des Computers zusammenmontieren und testen ob es auch wirklich Dicht ist, sonst hat man später einen größeren Schaden, da lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall. Beim Einbau ist es wichtig, nach Möglichkeit auch Platz für technische Änderungen zu lassen.


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